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Reusswehrmonitoring, Modul Amphibien

Auftraggeber: Anrainerkantone Vierwaldstättersee
Projektbearbeitung: 2008 – 2016

Ab Winter 2008 bis Sommer 2011 wurde im Rahmen des Hochwasserschutzes die Reusswehranlage in Luzern saniert und ausgebaut. Das Ziel war, den Abfluss aus dem See zu vergrössern und damit die Häufigkeit der Überschwemmungen zu reduzieren.
Die Art der Regulierung der Reusswehranlage beeinflusst Häufigkeit und Dauer von Hochwasserständen im Vierwaldstättersee. Der Seestand, sowie die landseitigen Grundwasserverhältnisse bestimmen das Angebot an Gewässern für das Ablaichen und die Entwicklung der Amphibien. Im und am Vierwaldstättersee liegen mehrere Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung, wie das Stansstaderried, das Steinibachried und das Urner Reussdelta.

Im Rahmen des Monitoringprogramms über mehrere Jahre bearbeiteten wir das Modul Amphibien. Die zentrale Frage des Moduls war, ob und in welcher Hinsicht die Fortpflanzungsbedingungen sowie die Amphibienbestände durch das veränderte Pegelregime beeinflusst werden.