N8 Lungern Nord – Giswil Süd (mit Tunnel Kaiserstuhl): Fachberatung Amphibien und Reptilien zu UVB und Detailprojekt

Auftraggeber: Hoch- und Tiefbauamt OW
Projektbeginn: 2016

Das Projekt beabsichtigt, die Lücke im Nationalstrassennetz zwischen Lungern Nord und Giswil Süd zu schliessen. Die Hauptbestandteile sind der Tunnel Kaiserstuhl, die Anschlüsse Giswil Süd und Lungern Nord, sowie der Ersatzbau der Brünigstrasse entlang des Lungereresees. Dazu wird das Trasse der Zentralbahn auf einer Strecke von 400 m versetzt.
Der Umweltverträglichkeitsbericht wird durch das Büro infraconsult, Bern erarbeitet.

Unser Büro wurde beauftragt, die für den UVB sowie für das Detailprojekt nötigen Empfehlungen im Fachbereich Amphibien und Reptilien beizusteuern.

 

Sanierung Winkelstrasse, Horw: Fachberatung Amphibienschutz

Auftraggeber: Gemeinde Horw
Projektbeginn: 2018

Im Rahmen des Sanierungsprojekts der Winkelstrasse sollen Amphibienschutzinstallationen geplant werden, die zu einer starken Verminderung der Anzahl überfahrener Tiere und vor allem zu einer Stärkung der bedrängten Populationen führen sollen.

Unser Büro ist beauftragt, eine wirkungsvolle und in das Gebiet eingepasste Anlage aus Leitwerken und Durchlässen zu konzipieren. Im dicht bebauten Gebiet ist eine sorgfältige Absprache mit den GrundeigentümerInnen von zentraler Bedeutung.

Pegelregulierung Lauerzersee: Datenerhebung Amphibienbestände

Auftraggeber: Amt für Wasserbau SZ
Projektbeginn: 2018

Im Rahmen des Projekts Pegelregulierung Lauerzersee soll untersucht werden, welche Amphibienarten rund um den Lauerzersee vorkommen und den See bzw. die Flachwasserzonen im Uferbereich zur Laichablage nutzen.

In Zusammenarbeit mit dem Büro ZOOACANTA aus Hedingen sind wir für die Datenerhebung der Amphibien beauftragt. Die Festlegung und Installation mobiler Leitwerke, die Organisation und Instruktion von HelferInnen für die Zählung, sowie die Auswertung der Daten sind zentrale Bestandteile der Datenerhebung.

Sanierung und Rückbau Schiessplatz Wagliseichnubel, Sörenberg

Auftraggeber: armasuisse Immobilien, Bern
Projektbeginn: 2017

Der Schiessplatz Wagliseichnubel, Sörenberg wurde bis Ende 2004 als militärischer Schiessplatz genutzt. Er ist im Kataster der belasteten Standorte (KbS) des VBS eingetragen. Nun sollen der Zielhang saniert, sowie bestehende Infrastrukturanlagen entfernt und Beeinträchtigungen in den Moorbiotopen und den Lebensräumen dieser Landschaft von nationaler Bedeutung behoben werden.

Unser Büro ist für die Fachbauleitung Hochmoor-Regeneration zuständig.

 

Erlebnisregion Engelberg-Titlis, Melchsee-Frutt, Meiringen-Hasliberg

Auftraggeber: Volkswirtschaftsdepartement OW
Projektbeginn: 2018

Die Regierung hat das Volkswirtschaftsdepartement beauftragt, eine Machbarkeitsstudie zur verstärkten Zusammenarbeit der Gebiete Engelberg-Titlis, Melchsee-Frutt und Meiringen Hasliberg auszuarbeiten. Der Auftrag wurde an eine Fachkommission vergeben, die interdisziplinär die wesentlichen Aspekte bearbeitet.

Unser Büro ist für die Bearbeitung der Umweltthemen zuständig.

 

Amphibienschutz Schönbächli / Rain, Kanton Schwyz

Auftraggeber: Amt für Natur, Jagd und Fischerei (SZ), Bezirk Einsiedeln
Projektbeginn: 2017

Im Gebiet Schönbächli / Rain am Sihlsee führt die Bezirksstrasse durch ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Auf einem Strassenabschnitt von ca. 100 m sollen die Amphibien durch permanente Leitwerke und Durchlässe vom Strassenverkehr geschützt werden. Zusätzlich sind bergseitig der Strasse drei Amphibienweiher sowie die Ausdolung eines Bachs geplant.

Unser Büro ist für die Planung, sowie die fachliche Baubegleitung beauftragt. Bei der Planung ist neben fachspezifischen Details und der Vorbereitung der Baueingabe auch die sorgfältige Absprache mit Grundeigentümern und Bewirtschaftern von grosser Bedeutung.

Rückbaukonzept Lungern-Schönbüel

Auftraggeber: Teilsame Lungern-Obsee
Projektbeginn: 2016

Aufgrund der Schliessung des Skibetriebs in Lungern-Schönbüel ergeben sich markante Änderungen beim Erhalt von Transportanlagen und Gebäuden. Das ehemalige Berggasthaus Sporting sowie die Bergstation der Sessel- bzw. Gondelbahn müssen zurückgebaut werden. Gemäss Plangenehmigungsverfügung wird für diesen Vorgang ein Rückbaukonzept verlangt. Dies umfasst die Beurteilung von Örtlichkeit und Gebäuden, eine allgemeine Risikoabschätzung, den detaillierten Gebäudecheck sowie die Umschreibung des geplanten Rückbaus inklusive fachgerechter Entsorgung und Rekultivierung.

Unser Büro ist ab Sommer 2019 zur Bauleitung beauftragt.

Sanierung / Neubau Strommasten in der Moorlandschaft Glaubenberg

Auftraggeber: swissgrid AG
Projektbeginn: 2016

Die Hochspannungsleitung Innertkirchen-Mettlen spielt eine zentrale Rolle für die Stromversorgung der Schweiz. Im Gebiet Glaubenberg im Kanton Obwalden wurden zwei Masten aufgrund des Flyschuntergrundes instabil. Bauliche Massnahmen zur mittelfristigen Sicherung der Leitung sind deshalb notwendig.

Die zu stabilisierenden Masten befinden sich teils in einem Flachmoor von nationaler Bedeutung, im BLN-Gebiet und der Moorlandschaft Glaubenberg. Im Auftrag der swissgrid AG leisten wir Support bei der Projektplanung, verfassen den Umlwetbericht und führen die Umweltbaubegleitung durch.

Aushubdeponie Lehweid, Unteriberg

Auftraggeber: Beton Baumeli AG
Projektbeginn: 2015

Im Gebiet Ybrig wurde ein Projekt gestartet, um Deponieraum für unverschmutztes Aushubmaterial zu schaffen. Als Gesuchstellerin trat die Baufirma Beton Baumeli AG aus Unteriberg auf. Die Firma schlug den Deponiestandort Lehweid vor und beabsichtigt, die Deponie künftig zu betreiben. Anfängliche Interessensgegensätze konnten überwunden werden. Das Projekt erhielt eine breite Zustimmung.
Die Deponie ist seit 2018 in Betrieb.

Im Auftrag der Beton Baumeli AG koordinieren wir die nötigen Planungsarbeiten (Bauherrenvertretung) und bearbeiten die Umweltthemen.

Verunkrautung Alpenkreuzkraut im Gebiet Rieter, Wolfenschiessen

Auftraggeber: Fachstelle für Natur- und Landschaftsschutz NW
Projektbeginn: 2015

Die Fläche im Gebiet Rieter ist als Flachmoor von nationaler Bedeutung eingestuft und wird als extensive Rinderweide bewirtschaftet. Die Weide ist stark mit dem Alpenkreuzkraut verunkrautet, welches für die Rinder auch im getrockneten Zustand giftig ist.

Von der Fachstelle für Natur- und Landschaftsschutz des Kantons Nidwalden wurden wir beauftragt, in einem Kurzgutachten Lösungsansätze aufzuzeigen, damit die Verunkrautung durch das Alpenkreuzkraut vermindert wird und gleichzeitig die wertvolle Vegetation erhalten oder verbessert werden kann. Die vorgeschlagenen Lösungsansätze werden nun in einem Feldversuch erprobt.