Standortskartierung Staatswald Kanton Zug

Auftraggeber: Amt für Wald und Wild ZG
Projektbearbeitung: 2018

Im Auftrag des Kantons Zug führten wir eine Standortskartierung von ca. 250 m2 Staatswald durch. Dabei wurden die pflanzensoziologischen Einheiten abgegrenzt und im ArcGis dargestellt. Zusätzlich wurden wir beauftragt, die Naturwerte innerhalb des Kartierungsperimeters zu erheben.

Amphibienschutz: Datenerhebungen und Realisierung von Schutzinstallationen

Auftraggeber: Kantone OW, LU, SZ
Projektbearbeitung: 2000 – heute

Der Schutz von wandernden Amphibien erfordert den Bau geeigneter Leitwerke und Durchlässe bei Strassen. Eine solide Datenbasis wird meist durch temporäre Leitwerke mit Zählkesseln erhoben. Dabei leisten Freiwillige oft wertvolle Mitarbeit. Die Projektplanung kann sich auf die wichtigsten Zugachsen konzentrieren, z.T. unter Einbezug vorhandener Durchlässe.

Die entsprechende Facharbeit leistet unser Büro in den Kantonen Schwyz (Gersau-Brunnen, Gebiet Sihlsee), Luzern: (Greppen-Weggis-Vitznau) und Obwalden (Wilen-Sarnen, Zollhaus-Sachseln, Lungern). Als Regionalvertretung für den Kanton Obwalden betreuen wir Amphibienschutzprojekte für die Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (karch).

Aushubdeponie zum Neubau Mineralbad Rigi-Kaltbad

Auftraggeber: MLG Generalunternehmung
Projektbearbeitung: 2010 – 2012

Durch das neue Mineralbad des Architekten Mario Botta entstand ein Aushubvolumen von rund 10‘000 m3. Das Büro UTAS koordinierte die gesamten Planungsarbeiten, die geologischen Abklärungen und das Bewilligungsverfahren. Während der Realisierung lag die Gesamtbauleitung sowie die ökologische Fachbauleitung ebenfalls beim Büro UTAS. Der Abschluss des Projektes umfasste die Rekultivierung und die Gestaltung einiger Ersatzlebensräume.

Amphibienschutz entlang Kantonsstrasse Gross – Steinbach, Schwyz

Auftraggeber: Tiefbauamt Schwyz
Projektbearbeitung: 2013 – 2018

Im Rahmen der Planung des Ausbaus und der Erweiterung der Kantonsstrasse Gross – Steinbach entlang des Sihlsees wurden verschiedene Amphibienleitwerke und Durchlässe projektiert. Bestehende Durchlässe wurden miteinbezogen und amphibienfreudlich gestaltet.

Unser Büro war in der Planung, der Baubegleitung sowie der Erfolgskontrolle dieser Amphibienschutzinstallationen involviert.

Höhenverbreitung Tanne (Weisstanne, Abies alba)

Auftraggeber: Schweizerischer Forstverein + Diverse
Projektbearbeitung: 2005 – 2015

Allgemein anerkannt:     Die überragende Bedeutung der Tanne in den Schutzwäldern, besonders im Gebirge.

Unsichere Kenntnisse:   Das Wachstumspotenzial der Tanne in den Bergwäldern.

Die frühere Lehrmeinung
Die Tanne soll bis 1200 m ü. M. gefördert werden, v.a. an Nordhängen.
Produktionstechnisch ist dies teilweise nachvollziehbar.

Die moderne Lehrmeinung
Gemäss NaiS (Nachhaltigkeit im Schutzwald) für den Alpennordhang:
Auf geeigneten Standorten spielt die Tanne bis 1600 m ü. M. eine bedeutende Rolle.
Die Stabilität des Tannenbaums und seine Ausdauer werden heute stärker gewichtet.

Fachliche Untermauerung und Erweiterung
Gemäss vielfältigen Beobachtungen und Dokumentationen des Büros UTAS, bezogen auf die Alpennordseite:
+ Die Tanne findet sich vielerorts in der Baumschicht bis 1800 m ü. M.
+ Vereinzelt – meist in der Strauchschicht – wächst die Tanne bis gegen 2000 m ü. M.

Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für vielfältige Anwendungsmöglichkeiten im Schutzwald. Die Herausforderungen der Praxis sind breit und vielschichtig.

Umweltbaubegleitung Mositunnel

Auftraggeber: ASTRA
Projektbearbeitung: 2013 – 2016

Die Umweltbaugegleitung zum Gesamtprojekt wurde durch die Holinger AG geleistet. Im Auftrag des ASTRA bearbeiteten wir das Teilprojekt Amphibienschutz. Die wesentlichen Projektziele beinhalteten die Aufwertung der Lebensräume für die Gelbbauchunke und den Fadenmolch, sowie die Aufwertung der bestehenden Entwässerungsrinne des Mositunnels.

 

Amphibien Seewensee

Auftraggeber: Amt für Wald und Landschaft Obwalden
Projektbearbeitung: 2013 – 2014

Im Rahmen der Schutz- und Nutzungsplanung Moorlandschaft Glaubenberg wurde festgelegt, dass der Einfluss der Fische im Seewensee auf die Amphibien mit Hilfe eines Monitorings untersucht werden soll. Im Auftrag des Amtes für Wald und Landschaft führten wir im Sommer 2013 eine erste Bestandesaufnahme der Amphibien durch.

Sanierungsbericht Kraftwerk Melchsee-Frutt

Auftraggeber: Amt für Landwirtschaft und Umwelt Obwalden
Projektbearbeitung: 2012

Das Wasserkraftwerk Melchsee-Frutt ist  seit 1957 in Betrieb. Das im Tannensee und Melchsee gespeicherte Wasser fliesst durch eine Druckleitung in das 830 m tiefer gelegene Kraftwerk Hugschwendi und treibt dort zur Stromerzeugung zwei Peltonturbinen an. Bis 2012 wurden alle Fassungen ohne Restwasserabgabe betrieben. Im Kanton Obwalden ist der Regierungsrat für die Genehmigung der Sanierungen und für die Festlegung der Sanierungsfristen zuständig.

Unser Büro war beauftragt, die fachlichen Grundlagen für die Sanierungsverfügung durch den Regierungsrat in einem Bericht festzuhalten. Angaben zum Betrieb der Wasserentnahmen und des Kraftwerks, die Beschreibung des Abflussregimes und Charakterisierung der beeinflussten Bäche mit und ohne Wasserkraftnutzung, sowie eine Bewertung der Situation waren Bestandteile unserer Untersuchung.

Amphibienschutz A8 Lungern Nord

Auftraggeber: Hoch- und Tiefbauamt Obwalden
Projektbearbeitung: 2011 – 2013

Im Rahmen des Projekts A8 Lungern-Nord wurden wir vom Hoch- und Tiefbauamt Obwalden beauftragt das Konzept für den Amphibienschutz entlang des Lungerersees auszuarbeiten. Mit der Planung von permanenten Leitwerken und Durchlässen zwischen Kaiserstuhl und dem Tunnelportal Nord wollen wir zum Schutz des Amphibienbestandes beitragen.

Gondelbahn Stöckalp-Melchsee-Frutt

Auftraggeber: Sportbahnen Melchsee-Frutt
Projektbearbeitung: 2011 – 2015

Durch den Bau der neuen Gondelbahn Stöckalp-Melchsee-Frutt gingen im Bereich der Bergstation wertvolle Lebensräume verloren. Gemäss Umweltgesetzgebung mussten für diese Lebensräume mindestens gleichwertige Ersatzmassnahmen erstellt werden. Im Auftrag der Sportbahnen Melchsee-Frutt übernahmen wir die Planung der Ersatzmassnahmen. Mit der Gestaltung von Steinlebensräumen, der Aufwertung eines Drainagegrabens in Flachmoorumgebung, sowie eines Seeufers entstanden wertvolle Lebensräume, welche den zerstörten Lebensraum im Bereich der neuen Bergstation ersetzen sollen.