Amphibienschutz Kantonsstrasse Gersau-Forstegg

Auftraggeber: Tiefbauamt Schwyz
Projektbeginn: 2013 – 2020

Im Rahmen des Strassenausbauprojekts Gersau-Forstegg wurden wir vom Tiefbauamt Schwyz für die Planung und Fachbauleitung der Amphibienschutzinstallationen entlang der Kantonsstrasse beauftragt. In Zusammenarbeit mit der Firma bpp Ingenieure AG planten wir permanente Leitwerke und Durchlässe zum Schutz einer grossen Erdkrötenpopulation.

Umweltbaubegleitung Mositunnel

Auftraggeber: ASTRA
Projektbearbeitung: 2013 – 2016

Die Umweltbaugegleitung zum Gesamtprojekt wurde durch die Holinger AG geleistet. Im Auftrag des ASTRA bearbeiteten wir das Teilprojekt Amphibienschutz. Die wesentlichen Projektziele beinhalteten die Aufwertung der Lebensräume für die Gelbbauchunke und den Fadenmolch, sowie die Aufwertung der bestehenden Entwässerungsrinne des Mositunnels.

 

Überarbeitung Kommentar Waldbau

Auftraggeber: lawa Luzern
Projektbearbeitung: 2013 – 2014

Für die forstliche Praxis ist es wünschenswert und sinnvoll, wenn die Empfehlungen im „Kommentar Waldbau“ (Ausgabe 2003) vor allem für die Anteile der einzelnen Baumarten im Wirtschaftswald klarer differenziert werden. Im Auftrag des lawa Luzern überarbeiteten wir den „Kommentar Waldbau“ in Zusammenarbeit mit dem Büro Waldwesen.

Kommentar Waldbau (Ausgabe 2014)

Amphibien Seewensee

Auftraggeber: Amt für Wald und Landschaft Obwalden
Projektbearbeitung: 2013 – 2014

Im Rahmen der Schutz- und Nutzungsplanung Moorlandschaft Glaubenberg wurde festgelegt, dass der Einfluss der Fische im Seewensee auf die Amphibien mit Hilfe eines Monitorings untersucht werden soll. Im Auftrag des Amtes für Wald und Landschaft führten wir im Sommer 2013 eine erste Bestandesaufnahme der Amphibien durch.

Melbach / Zinggenseeli

Auftraggeber:
Fixit AG
Amt für Wald und Landschaft Obwalden

Projektbearbeitung: 2012 – 2014

Das Zinggenseeli in der Gipsgurbe Melbach in der Gemeinde Kerns (OW) droht in den nächsten Monaten oder Jahren aufgrund der labilen geologischen Gegebenheiten des Gebiets auszulaufen. Ein Auslaufen des Zinggenseelis würde den Lebensraum der Larven der stark gefährdeten Geburtshelferkröte zerstören.
Im Auftrag der Betreiberin der Gipsgrube erarbeiteten wir Massnahmen zur Sicherung der Population der Geburtshelferkröte. Durch den Bau eines kontrollierten Auslaufs soll die Stabilität des Zinggenseelis verbessert werden. Die Umsiedlung einer Teilpopulation der Geburtshelferkröte in einen Ersatzstandort soll die Population erhalten.

Sanierungsbericht Kraftwerk Melchsee-Frutt

Auftraggeber: Amt für Landwirtschaft und Umwelt Obwalden
Projektbearbeitung: 2012

Das Wasserkraftwerk Melchsee-Frutt ist  seit 1957 in Betrieb. Das im Tannensee und Melchsee gespeicherte Wasser fliesst durch eine Druckleitung in das 830 m tiefer gelegene Kraftwerk Hugschwendi und treibt dort zur Stromerzeugung zwei Peltonturbinen an. Bis 2012 wurden alle Fassungen ohne Restwasserabgabe betrieben. Im Kanton Obwalden ist der Regierungsrat für die Genehmigung der Sanierungen und für die Festlegung der Sanierungsfristen zuständig.

Unser Büro war beauftragt, die fachlichen Grundlagen für die Sanierungsverfügung durch den Regierungsrat in einem Bericht festzuhalten. Angaben zum Betrieb der Wasserentnahmen und des Kraftwerks, die Beschreibung des Abflussregimes und Charakterisierung der beeinflussten Bäche mit und ohne Wasserkraftnutzung, sowie eine Bewertung der Situation waren Bestandteile unserer Untersuchung.

Amphibienschutz A8 Lungern Nord

Auftraggeber: Hoch- und Tiefbauamt Obwalden
Projektbearbeitung: 2011 – 2013

Im Rahmen des Projekts A8 Lungern-Nord wurden wir vom Hoch- und Tiefbauamt Obwalden beauftragt das Konzept für den Amphibienschutz entlang des Lungerersees auszuarbeiten. Mit der Planung von permanenten Leitwerken und Durchlässen zwischen Kaiserstuhl und dem Tunnelportal Nord wollen wir zum Schutz des Amphibienbestandes beitragen.

Steinbach-Viadukt Sihlsee

Auftraggeber: Arbeitsgemeinschaft Alba, Greifensee
Projektbearbeitung: 2011 -2016

Das Steinbach-Viadukt, als Teil der Hauptstrasse Einsiedeln – Oberiberg, überquert den Sihlsee zwischen Steinbach und Euthal. Im Rahmen der neuen Erschliessung der Region Ybrig musste das Viadukt aufgrund der bisherigen Gewichtsbeschränkung ersetzt werden. Das Bauprojekt umfasste das Viadukt selber, sowie die Strassenabschnitte unmittelbar bei den Brückenköpfen. Das national bedeutende Amphibienlaichgebiet des Sihlsees wird über diverse Wanderrouten mit den Talhängen verbunden.
Im Auftrag des Tiefbauamtes des Kantons Schwyz, waren wir für die Umweltbaubegleitung Fachbereich Fauna des Bauprojekts zuständig. Im Zentrum stand der Amphibienschutz. Die nötigen Schutzbauten wurden in intensiver Zusammenarbeit mit den Ingenieuren geplant.

 

Gondelbahn Stöckalp-Melchsee-Frutt

Auftraggeber: Sportbahnen Melchsee-Frutt
Projektbearbeitung: 2011 – 2015

Durch den Bau der neuen Gondelbahn Stöckalp-Melchsee-Frutt gingen im Bereich der Bergstation wertvolle Lebensräume verloren. Gemäss Umweltgesetzgebung mussten für diese Lebensräume mindestens gleichwertige Ersatzmassnahmen erstellt werden. Im Auftrag der Sportbahnen Melchsee-Frutt übernahmen wir die Planung der Ersatzmassnahmen. Mit der Gestaltung von Steinlebensräumen, der Aufwertung eines Drainagegrabens in Flachmoorumgebung, sowie eines Seeufers entstanden wertvolle Lebensräume, welche den zerstörten Lebensraum im Bereich der neuen Bergstation ersetzen sollen.

Erneuerung Kraftwerk Kaiserstuhl des EWO

Auftraggeber: Elektrizitätswerk Obwalden
Projektbearbeitung: 2010 – 2014

Das Elektrizitätswerk Obwalden plante das Triebwassersystem von der Wasserfassung Kleine Melchaa (Kleines Melchtal) bis zum bestehenden Druckschacht Unteraaboden (Giswil) zur Wasserkraftnutzung in der bestehenden Zentrale Unteraa mit der Wasserrückgabe in den Lungerersee zu erneuern. Dazu wurde ein 740 Meter langer Schrägschacht mit 3 Metern Durchmesser, ein Reservoirstollen, die Schwall- und Apparatekammer sowie ein Zugangsstollen realisiert.
Im Auftrag des Elektrizitätswerks Obwalden übernahmen wir die Umweltbaubegleitung, bei welcher die Rekultivierung des deponierten Stollenausbruchmaterials im Gebiet Landhaus West in Giswil, sowie die Gestaltung des Umgehungsgerinnes bei der Fassung Grosse Melchaa im Zentrum standen.